Heilpraktiker betrachten Krankheit als ganzheitliches Geschehen. Lange bevor ein Mensch krank ist, so dass dies klinisch z.B. anhand von Labor-Parametern nachweisbar ist, gibt es Anzeichen für beginnende Krankheit. Diese Zeichen und Symptome verstärken sich, je weiter die Erkrankung fortschreitet.
In der Homöopathie wird dies deutlich bei der umfangreichen Erfragung der Krankengeschichte, in der neben der aktuellen Hauptbeschwerde auch Vorerkrankungen und Erkrankungen der Familie betrachtet werden. Zusätzlich zu den körperlichen Hauptbeschwerden wird der meist veränderte emotionale oder geistige Zustand bei der Behandlung mit berücksichtigt.
Sowohl klassische Homöopathie als auch Akupunktur sind energetische Therapien. In der Akupunktur wird Schmerz als Blockade gesehen, die den freien Fluss der Energie behindert.
Diese Betrachtungsweisen kommen mir sehr entgegen, da wir eben nicht nur aus Körperlichkeit bestehen, sondern unser Gefühlsleben und unser vorherrschender Geisteszustand einen weit größeren Anteil in uns ausmachen. Gesundheit bedeutet, dass sich diese Ebenen in einem Gleichgewicht befinden.
Mit Hilfe der klassischen Homöopathie oder der Akupunktur ist es möglich, krankhafte Muster zu erkennen und wieder gesund werden zu können.